Fax-Glossar
Die vierzehn Begriffe, die einem beim Senden oder Empfangen eines Fax begegnen.
Das Faxvokabular mischt ITU-Normen, Betreiberjargon und Produktnamen. Dieses Glossar erklärt die vierzehn Begriffe, die tatsächlich auftauchen, wenn man ein Fax senden, eines empfangen oder herausfinden will, warum das eigene nicht mehr durchgeht.
- T.30
- Die ITU-T-Norm für den Dialog zwischen zwei Faxgeräten: Erkennung, Aushandlung der Geschwindigkeit, Seitenübertragung und Bestätigung. 1980 veröffentlicht und bis heute gültig.
- T.38 (FoIP)
- Das Protokoll, das ein Fax über ein IP-Netz trägt: Das Gateway demoduliert das Signal am Eingang, transportiert die Seitendaten als Pakete und moduliert sie am Ausgang wieder auf. Ohne es scheitert Fax über VoIP häufig.
- Festnetz (PSTN)
- Das historische analoge Telefonnetz über Kupferdoppelader. Für dieses Netz wurde das Fax entworfen — und es wird von europäischen Betreibern schrittweise abgeschaltet.
- VoIP
- Telefonie über IP: Das Gespräch wird in Pakete zerlegt und über das Internet transportiert. Für Sprache praktisch, für Fax feindlich — dessen Modem verträgt weder Paketverlust noch Echokompensation.
- ATA (analoger Telefonadapter)
- Das Gerät, das ein analoges Faxgerät mit einem Internetrouter verbindet. Ob es T.38 unterstützt, entscheidet darüber, ob ein Fax durchgeht oder scheitert.
- Empfangsbestätigung
- Die Bestätigung, die das Empfangsgerät am Ende der Übertragung ausgibt. Sie gilt für jede einzelne Seite, was sie belastbarer macht als eine E-Mail-Lesebestätigung.
- Deckblatt
- Die erste übertragene Seite: Absender, Empfänger, Betreff und Gesamtseitenzahl. Viele Empfänger legen ein Fax ohne Deckblatt beiseite.
- Standard- / Feinauflösung
- Die beiden genormten Auflösungen: rund 204 × 98 dpi und 204 × 196. Die zweite verdoppelt die vertikale Auflösung — und damit die Lesbarkeit kleiner Schrift — sowie die Sendedauer.
- Fax-to-E-Mail
- Der Dienst, der ein Fax für Sie entgegennimmt und Ihnen als PDF per E-Mail zustellt. Die einzige Möglichkeit, ohne Telefonleitung und Faxgerät zu empfangen.
- Virtuelle Faxnummer
- Eine beim Betreiber zugeteilte Nummer, ohne Gerät bei Ihnen. Sie wird gemietet — deshalb ist Empfangen kostenpflichtig, während Senden kostenlos sein kann.
- Fax-Gateway
- Die Betreibertechnik, die zwischen analoger und IP-Welt übersetzt. Sie demoduliert ein eingehendes Fax, um es in ein PDF zu wandeln, oder moduliert ein ausgehendes auf eine klassische Leitung.
- Internationale Vorwahl
- Die Vorwahl, die das Zielland kennzeichnet — +33 für Frankreich, +49 für Deutschland. Sie wird vor der Rufnummer gewählt, deren führende Null dann entfällt.
- CNG- und CED-Töne
- Die beiden Pfeiftöne zu Beginn eines Anrufs: CNG kommt vom anrufenden Gerät, CED vom antwortenden. Genau das hört man, wenn man versehentlich an einem Fax abhebt.
- MH-, MR-, MMR-Komprimierung
- Die Komprimierungsverfahren des übertragenen Bildes, vom ältesten zum effizientesten. Sie erklären, warum eine dichte Seite länger dauert als eine fast leere: Es ist das Schwarz, das kostet, nicht das Dateiformat.
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Die nützlichsten Seiten, um mit Ihrem Faxversand fortzufahren.
- Von der eingescannten Seite bis zum ausgedruckten Dokument am anderen Ende, Schritt für Schritt.
- Eine Technik von 1980, weiterhin im Einsatz: Die Gründe sind technischer und organisatorischer Natur, nicht sentimentaler.
- Was der Faxempfang heute voraussetzt, was er kostet und warum MondialFax ihn nicht anbietet.
- Finden Sie Ländervorwahlen, regionale Präfixe und Standard-Nummernformate, damit Ihre internationalen Faxe korrekt geroutet werden.